So finden Sie heutzutage den richtigen Broker



Der Forexhandel ist nur eine von vielen Handelsaktivitäten, die in den letzten Jahren einen großen Zulauf verzeichnen konnte. Seitdem der Markt im Jahre 2008 auch für private Anleger geöffnet wurde, steigt die Zahl der Trader täglich an. Der Devisenmarkt ist dabei der größte Marktplatz der Welt und hier ist regelmäßig sehr viel Kapital im Umlauf. Ohne den passenden Broker ist das Ganze jedoch ein Verlustgeschäft und bringt viel Frustration mit sich.

Konzepte der Anbieter Bild: Der Forexhandel kann ein lukratives Geschäft sein, allerdings ist die Wahl des korrekten Anbieters eine Grundvoraussetzung. Bildquelle:bigstock-F-155637737-onephoto

Devisenmarkt ist die weltweite Nummer eins mit einem enormen Volumen



Der Devisenmarkt ist schon seit langer Zeit der größte der Welt. Verdeutlichen kann man sich diese Tatsache in Anbetracht des beeindruckenden Umsatzes von ca. 5,3 Billionen US-Dollar, der täglich stattfindet. Einer der Gründe, der dafür sorgt, dass der Devisenhandel auch für kleinere Privatanleger attraktiv ist, ist der damit verbundene Reiz. Schätzt man nämlich die Kursentwicklung der im Vorfeld gebildeten Währungspaare zutreffend ein, können hierbei sehr große Gewinne herausspringen. Doch auch wer über weniger Kapital verfügt, hat zu Beginn nicht unbedingt Nachteile:
  • Mit sogenannten Hebeln, die im Verhältnis von 1 zu 100 oder sogar 1 zu 400 bestehen können, lässt sich der Einsatz vervielfachen
  • Der Hebel korreliert unmittelbar mit der Höhe der Margin
  • Mit einem vernünftigen Bankrollmanagement kann das Risiko in Schach gehalten werden
Verdeutlicht werden soll das erwähnte Konzept der Hebelung an einem kurzen Beispiel:

Hat sich ein Trader dazu entschieden, ein bestimmtes Währungspaar mit einem Volumen von 50.000 Euro zu handeln, muss er bei einem gegebenen Hebel von 1 zu 50 insgesamt 1000 Euro einsetzen. Die Differenz von 49.000 Euro stellt in diesem Beispiel gewissermaßen der Broker als Kredit zur Verfügung. Die Höhe des Gewinns hängt nun davon ab, um wie viel Prozent sich die gehandelte Währung verändert. Liegt dieser Wert beispielsweise bei fünf Prozent, so ergibt sich ein Verdienst von 2500 Euro.

Unter den vielen Brokern im Internet gibt es leider auch schwarze Schafe



Leider ist es der inzwischen immensen Popularität des Tradings geschuldet, dass es auch im Bereich des Forex sogenannte schwarze Schafe gibt. Diese haben es in erster Linie auf das Geld der ahnungslosen Trader abgesehen. Beliebt sind in dieser Hinsicht zwei verschiedene Vorgehensweisen:

1. Bei der ersten Variante wird das eingezahlte Kapital direkt einbehalten und kann gar nicht genutzt werden.
2. Die zweite Möglichkeit besteht für Internetbetrüger darin, einen erzielten Gewinn nicht auszuzahlen.
3. Beliebt sind des Weiteren sehr hohe Kontoführungsgebühren, die nach und nach das bestehende Guthaben bei ausbleibender Nutzung des Kontos schmälern.

Somit stellt sich insgesamt natürlich die Frage, wie man bereits im Vorfeld unseriöse Broker identifizieren kann. Zum einen ist es hilfreich, noch vor einer etwaigen Einzahlung den Namen des Anbieters zu googeln, um sich auf die Suche nach bereits erstellten Bewertungen zu begeben. Handelt es sich offensichtlich um Abzocke, so sind in vielen Fällen bereits etliche Forenbeiträge zu finden, die von geprellten Nutzern stammen. Doch auch aggressive Werbung und unrealistisch hohe Bonus-Versprechen auf der Seite des Anbieters selber sind ein Indiz dafür, dass wahrscheinlich nicht alles mit rechten Dingen zugeht.

Seriöse Broker bilden die Trader weiter und sind in jeder Hinsicht transparent

Unterstützung durch Anbieter Bild: Obwohl auch seriöse Broker ihren eigenen Gewinn im Sinn haben, bilden sie gezielt Trader aus und helfen ihnen bei der Gewinnmaximierung. Bildquelle:bigstock-F-146407619-Rawpixel.com

Seriöse Broker hingegen sind in jeder Hinsicht transparent und beantworten häufig gestellte Fragen der Nutzer autonom und detailliert. Für Einsteiger ist es enorm wichtig, dass der Broker ein kostenloses Demokonto zur Verfügung stellt. Dieses benötigt man, um sich zunächst mit der Handelsplattform vertraut zu machen und zu überprüfen, ob die eigenen Erwartungen erfüllt werden können. Wer aktiv mit einsteigen und nach dem Sammeln von Erfahrungen seinen eigenen Profit maximieren möchte, kann sein Kapital mit einem günstigen Kredit entsprechend aufwerten. Allerdings ist diese Variante sehr riskant und sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn bereits eine umfangreiche Expertise vorhanden ist und die Erfolgsquote bei den Trades sehr hoch ausfällt. Wer sich noch nicht sicher ist, ob der ausgewählte Anbieter tatsächlich die optimale Lösung darstellt, sollte hingegen noch einmal die nachstehende Checkliste durchgehen:

1. Verfügt der Broker über lukrative Bonus-Angebote?
2. Ist der Support kompetent und gut erreichbar?
3. Legt der Anbieter selbst Wert darauf, dass sich die Nutzer weiterbilden können?
4. Ist eine Einlagensicherung vorhanden und existieren diesbezüglich Limits?

Wichtig sind neben geringen Gebühren für Neukunden und Stammtrader gleichermaßen vor allem lukrative Bonus-Angebote. Dadurch können erfahrene Trader nämlich nicht nur mehr verdienen, sondern auch mehr Kapital einsetzen.

Erfolg mit dem Devisenhandel ist kein Hexenwerk aber dennoch harte Arbeit Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, welche Strategie beim Forexhandel am ehesten zum Erfolg führt. Unterschieden werden müssen initial jedoch erst einmal verschiedene Arten:
StrategieAblaufVorteileNachteile
Manuell Autonome Beobachtung der Indikatoren, Verläufe und NachrichtenKomplette KontrolleSchwierigkeit und Verantwortung
HalbautomatisiertAutomatisierte Strategien können modifiziert werdenKombination aus Eingriffsmöglichkeit und HilfestellungGrad der Modifikation kann Probleme bereiten
AutomatisiertHandelsaktivität geschieht automatisch bei SignalenGeringer AufwandKeine Adaption möglich


Klassisch ist die Unterscheidung in manuelle, halbautomatisierte und automatisierte Strategien, die sich nach folgenden Analysearten richten können:
Zum Teil ist es eine Frage der persönlichen Präferenz, welche Strategie- und Analyseform man benutzt, zum anderen kommt es aber auch darauf an, welche Devisen gehandelt werden. Wichtig ist es, sich von Misserfolgen und schlechten Tagen vor allem am Anfang nicht demotivieren zu lassen, denn vielfach folgt auf ein Tief automatisch ein Hoch. Experimentieren ist zwar gut, es sollte jedoch gerade in negativen Phasen nicht ausarten und das Mindset destabilisieren. 




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